DisCography

Chefredakteur Peter Blaha schreibt in „Die Bühne“  (Mai ´15):

Zum Muttertag kommt dieses neue Album gerade recht: Ute Ziemer, eine in Wien ausgebildete deutsche Sopranistin, die zuletzt auch von Elisabeth Schwarzkopf unter die Fittiche genommen wurde, vereint unter dem Titel Meinem Kinde Lieder von Schumann, Zemlinsky, Brahms, Mozart, Wagner, Mendelssohn, Schubert, Reger, Wolf, Strauss und anderen, die entweder thematisch der Kindheit gewidmet sind oder in ihrer schlichten Art als Kinderlieder durchgehen könnten. Die Sopranistin, von Julian Riem sensibel begleitet, beherrscht die Kunst des Liedgesangs souverän: Mit gezieltem Einsatz vokaler Farben unterstützt sie die Bedeutung einzelner Wörter, ohne dabei den natürlichen Fluß der Musik zu hemmen.

 


 

„Weihnachtslieder klassischer Komponisten“

Gramola

 

„Das ist eine sehr schöne, kitschfreie “Weihnachtsmusik” ... Ute Ziemers bruchlos schön strömende Stimme ist nie forciert oder schrill. Sie ist eine hervorragende Liedsängerin, die ich mir auch im Oratorium und im Barock/ Belcanto und Frühklassik sehr gut vorstellen kann. Hervorragend am Flügel: Julian Riem.“    

Der Neue Merker, Wien  

Blumenmädchen in Parsifal

Jaap van Zweden, Dirigent

Edison Award 2012

Der Neue Merker    1/2010

CD/ UTE ZIEMER singt Mozart- und Schubert- Lieder

Gramola 98817, Stereo DDD

 

Welche Leichtigkeit, welche Anmut! Die Stimme der jungen bayrischen Sopranistin ist wie geschaffen für Mozart und Schubert. Da hört man die Forelle buchstäblich sich im hellen Bächlein in froher Eil wenden und drehen, Gretchen am Spinnrad ist ein ganz junges Mädchen, das seine erste Liebe erlebt. Die „Seligkeit“ ist nachempfindbar.

Das „Veilchen“ ist voller Schalk. Für die junge Nonne findet die Sängerin aber auch dramatischere Töne. In allen 15 Schubert- und 7 Mozart- Liedern, locker und einfühlsam begleitet von BARBARA MOSER, wird UTE ZIEMER zur Zauberin, die mit ihrer wohlklingenden, warmen Mittellage und den schwebend leichten Höhen, die das Selbstverständlichste der Welt zu sein scheinen, vokale Magie verströmt. Bekanntes und weniger Bekanntes, auch Italienisches und Französisches und das Schubertsche „Ave Maria“ ist dabei. Und wenn man die CD zu Ende gehört hat, legt man sie gleich noch einmal auf und hört sie mit gleichem Genuß. Eine Freude!            
S. Pfabigan